ZUR PERSON

Daniel Serafin wurde 1981 in Wien geboren. Er absolvierte sein Gesangs- und Schauspielstudium in Graz, am Mozarteum in Salzburg und am Konservatorium Wien, wo er die Opernklasse besuchte. Studienauslandsaufenthalte führten ihn nach München, Paris und New York, wo er an der “Juilliard School of Music“ mit berühmten Lehrern arbeitete. Zu seinen wichtigsten Mentoren zählen neben seinem Vater auch Kammersänger Peter Seiffert und Bill Schuman. Zwischen 2002 und 2005 spielte Daniel Serafin am Theater in der Josefstadt an der Seite mit Helmuth Lohner und Otto Schenk. Neben seinen Theateraktivitäten erarbeitete er sich ein umfangreiches Opern- und Operettenrepertoire, von Ravel bis Donizetti, von Benjamin Britten bis Richard Heuberger. 2005 spielte er bei den Seefestspielen Mörbisch in “Die lustige Witwe“, in “Wiener Blut“ sowie in “Die Csardasfürstin“. 2007 war er in Offenbachs “Hoffmann's Erzählungen“ am Theater Akzent zu sehen. Sommer 2009 spielte er im Musical “My Fair Lady“ an der Seite seines berühmten Vaters Harald Serafin.






AM WEG NACH OBEN
 

Daniel Serafin verbindet in seinem Karriereplan zielstrebig seine künstlerische Ambitionen mit geschäftlichem Know-how.

Wir treffen Daniel Serafin gutgelaunt an einem wunderschönen Tag in der AIDA-Filiale Landstrasser Hauptstraße. Er trägt zum Termin stilsicher ein Hemd in den klassischen rosa Farben der AIDA. Er erzählt uns von seinen Projekten und es ist unumstritten, dass Daniel neben seinem Talent als Schauspieler und Sänger auch den Humor seines berühmten Vater geerbt hat.

SOHN EINES BERÜHMTEN VATERS

Auf die Frage, wie das denn sei, Sohn eines berühmten Vaters zu sein, meint er gelassen: “In der Schule hatte ich es vielleicht einfacher, manchmal auch in privaten Dingen. Der Name öffnet einen zwar die Tür, doch der Erwartungsdruck ist groß. Ich kann damit aber gut umgehen!“
Sein Werdegang war gar nicht so vorprogrammiert, wie man glauben möchte und er gibt uns einen humorigen Einblick in seine Kindheit. “Als Kind wollte ich unbedingt Sänger werden und habe jede Gelegenheit genutzt wenn Besuch da war, habe ich einen Zylinderhut aufgesetzt und einen Frack meines Vaters angezogen und bin in der Wohnung herumspaziert und habe den Gästen vorgesungen.“

RADIKALER BRUCH MIT FÜNFZEHN

“Mit fünfzehn kam ein radikaler Bruch, von da an wollte ich längere Zeit überhaupt nichts davon wissen. Doch merkte ich, wie gerne ich dennoch in die Oper gehe und wie sehr mich Gesang anspricht. Daraufhin habe ich mein Wirtschaftsstudium abgebrochen und bin nach Salzburg ins Mozarteum um Gesang zu studieren. Anschließend ging es nach Deutschland und New York, wo ich sehr gute Lehrer habe, mit denen ich heute noch viel arbeite.“
brochen und bin nach Salzburg ins Mozarteum um Gesang zu studieren. Anschließend ging es nach Deutschland und New York, wo ich sehr gute Lehrer habe, mit denen ich heute noch viel arbeite.“

SEEBüHNE MÖRBISCH

Diesen Sommer spielte er in Mörbisch den “Freddy Eysford-Hill“ im Musical “My Fair Lady“. Was ist das Besondere an dieser Rolle, fragen wir: “Die Seebühne an sich ist mit ihren 3.600 Quadratmetern allein schon eine phantastische Kulisse! Was die Rolle angeht, finde ich sie sehr interessant, allerdings ist die Figur des Freddy gelinde gesagt die eines Waschlappens. Er singt jedoch das wunderschöne Lied “In der Straße wohnst Du“. Daniel Serafin steht mit seinen 27 Jahren auf der Mörbischer Seebühne neben seinem Vater und schätzt ihn - trotz mancher Sachkritik während der Proben - sehr, weil er den Stil und die langjährige Arbeitserfahrung seines Vaters respektiert. brochen und bin nach Salzburg ins Mozarteum um Gesang zu studieren. Anschließend ging es nach Deutschland und New York, wo ich sehr gute Lehrer habe, mit denen ich heute noch viel arbeite.“

“AIDA“ - NICHT GESUNGEN, DENNOCH IN HÖCHSTEN TÖNEN!

Daniel Serafin geht auch gerne in die AIDA, am liebsten in die Filiale in der Bognergasse. Die ist ideal fßr ihn gelegen. Zudem liebt er diesen “Retro-Look“, wie er sagt und auch die Farbe Rosa spricht ihn an. Er schätzt das konsequente Design, welches sich wohltuend von den unzähligen “Schicki-Micki-Kaffehäusern“ abhebt. “Der Kaffee ist sicherlich einer der besten der Stadt“ und die Qualität der Mehlspeisen nennt er “wunderbar“, genau wie dies sein Vater zu sagen pflegt. Seine Lieblingsmehlspeise sei die Topfengolatsche, meist zusammen mit einer Melange genossen. Wenn er es zwischen zwei Proben eilig hat und schnell eine Kleinigkeit essen möchte, greift er gerne zu den leckeren Brötchen und da am liebsten zum klassischen Schinkenbrütchen oder zu Curry-Ei. brochen und bin nach Salzburg ins Mozarteum um Gesang zu studieren. Anschließend ging es nach Deutschland und New York, wo ich sehr gute Lehrer habe, mit denen ich heute noch viel arbeite.“

SEINE PLÄNE FüR DIE ZUKUNFT

Er verrät uns, dass er gegenwörtig “Tag und Nacht“ an seiner Masterarbeit für Kulturmanagement schreibe. Auf der Bühne zu stehen sei eine Sache, das Studium eine andere. Er versuche beides, Bühne und Kulturarbeit, in Zukunft zu verbinden. Wie es künstlerisch weitergeht, wollen wir wissen: “Zwei Produktionen stehen in Deutschland an, auch einige Konzerte in der Schweiz. Für das kommende Jahr gibt es einige vielversprechende Optionen, die allerdings noch nicht ganz spruchreif sind. Lassen Sie sich überraschen!“